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Herzlichen Dank und Gottes Segen für die nun kommende Zeit!
Pfarrerin Erika Meier wird im Gottesdienst verabschiedet
Essen, 10.07.2026. Im Gottesdienst am Sonntag, 12. Juli, um 10 Uhr in der Johanneskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Bergerhausen, Weserstraße 30, wird Pfarrerin Erika Meier durch die Assessorin und stellv. Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Monika Kindsgrab, aus ihrem Dienst als Schulpfarrerin entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Im Anschluss wird zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.
UNTERWEGS MIT DEN PEACE BRIGADES INTERNATIONAL
Erika Meier wurde 1960 in Oberhausen geboren und ist im Duisburger Norden aufgewachsen; studiert hat sie in Aachen, Berlin, Bochum, San José (Costa Rica) und Wuppertal. 1991/1992 arbeitete sie für die Initiative „Peace Brigades International“ in Guatemala und begleitete von Verfolgung bedrohte Menschenrechtsaktivisten; ein Engagement, das sie nachhaltig prägte.
Nach Vikariat und Probedienst in der damaligen Kirchengemeinde Altenessen-Nord und in der Zivildienstseelsorge hatte Erika Meier sechs Jahre lang die Stelle der Studierendenpfarrerin in Aachen inne, bevor sie von 2006 an bis heute als Berufsschulpfarrerin an verschiedenen Essener Berufskollegs, zuletzt am Berufskolleg Ost, tätig war. Als Mitglied der theologischen Leitung des Kirchenkreises hatte sie von 2014 bis 2019 das Amt der Synodalassessorin und stellvertretenden Superintendentin inne.
GERECHTIGKEIT, FRIEDEN UND EINE GUTE ZUKUNFT SIND KEINE ILLUSIONEN
„Nahezu mein ganzes Berufsleben hindurch habe ich als Pfarrerin junge Menschen begleitet: Studierende, schwache und starke Schülerinnen und Schüler in der Ausbildungsvorbereitung und Ausbildung“, blickt Erika Meier auf die Schwerpunkte ihres Pfarrdienstes zurück. „Das bedeutet, dass ich durchgängig mit der Frage der Zukunft – für diese jungen Leute und auch für uns – beschäftigt war – und meinen Beitrag dazu leisten konnte.“ Als Pfarrerin trage sie dabei die Hoffnung, die von Jesus von Nazareth ausgegangen sei. „Und mit dieser Hoffnung – auf ein Leben und eine Zukunft, die von der Menschenfreundlichkeit Gottes ausgeht und auf sie setzt – habe ich meinen Dienst getan.“ Gerechtigkeit, Frieden und eine gute Zukunft für alle Menschen seien keine Illusionen, sondern etwas, was möglich – und im Leben Jesu sichtbar geworden – sei.
„Auch, wenn die meisten der jungen Leute, mit denen ich zu tun hatte, kirchenfern waren und sind und mit dem Namen Jesu wenig anfangen können, hoffe ich, etwas beigetragen zu haben, zu einer menschenfreundlichen Zukunft für diese jungen Leute und nicht nur für diese", erklärt Erika Meier. "Wir leben in schwierigen Zeiten – umso wichtiger ist es, die Kräfte zu stärken, die an einer guten Zukunft für unser aller Kinder und Kindeskinder interessiert sind und arbeiten.“
Foto: Kirchenkreis Essen/privat.
