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Verbindungen zwischen Christentum und rechter Szene
Öffentlicher Themenabend
Essen, 13.06.2026. „Ein neuer Bund? Strategische Verbindungen zwischen Christentum und rechter Szene“ ist ein öffentlicher Themenabend mit Ariane Kovac überschrieben, den die Weigle-Haus-Gemeinde am Mittwoch, 17. Juni, um 19.30 Uhr in den Räumen der traditionsreichen evangelischen Einrichtung an der Hohenburgstraße 96 veranstaltet. Der Eintritt ist frei.
Ein bekannter christlicher YouTuber führt Interviews mit Alice Weidel, auf dem „Marsch für das Leben“ demonstrieren evangelikale Christen neben Rechtsextremisten und die AfD lädt einen freikirchlichen Pastor dazu ein, im Bundestag zu predigen. Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland gehen rechte politische und christliche Akteure zunehmend strategische Allianzen ein.
Der Impulsvortrag von Ariane Kovac
- widmet sich diesen Entwicklungen, den Personen und Gruppen, die sie vorantreiben, und ihren Verbindungen zu einer internationalen „christlichen Rechten“;
- zeigt, wie die christliche Rechte Themen wie Gender, Abtreibung oder Migration nutzt, um rechtsextreme Positionen für konservative Christen anschlussfähig zu machen, und
- gibt Einblicke in aktuelle Forschung zu rechts-christlicher Einflussnahme in den sozialen Medien.
ZUR PERSON: ARIANE KOVAC
Ariane Kovac forscht am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES), einer zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum zur interdisziplinären Erforschung von Religion in Geschichte und Gegenwart. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt REDiCON (kurz für: Religion-Digitality-Confessionality), das unter anderem untersucht, wie digitale Medien religiöse Kommunikations- und Selbstverständnisformen verändern.
In ihrer Promotion mit dem Titel „Taking Christianity to Therapy“ befasst sich Ariane Kovac mit der Frage, wie moderate Christinnen und Christen in den USA auf den zunehmenden Rechtsruck des dortigen Christentums reagieren.
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