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Wandel der Kirche im Mittelpunkt

Kreissynode tagt in Rüttenscheid

Essen, 07.06.2026. Zu ihrer 37. ordentlichen Tagung kommt die Kreissynode, das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Essen, am 12. und 13. Juni im Gemeindezentrum an der Reformationskirche in Rüttenscheid, Julienstraße 39, zusammen. Schwerpunkt der Beratungen ist der Wandelprozess der Evangelischen Kirche in Essen.

Am Freitag beginnt die Tagung um 17 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst, den ein Team von Prädikatinnen und Prädikanten aus dem Kirchenkreis Essen gestaltet. Direkt im Anschluss überreicht die Karl Bernhard Ritter-Stiftung den mit 1.500 Euro dotierten Gottesdienstpreis an Pfarrerin Anne-Berit Fastenrath aus der Emmaus-Gemeinde, die für einen Segnungsgottesdienst zum Valentinstag 2025 ausgezeichnet wird. Nach einem Abendimbiss stehen die Berichte der Gemeindeübergreifenden Dienste des Kirchenkreises, ein Awareness-Konzept für die Kreissynode und der Planungsstand zum Kirchentag 2027 in Düsseldorf auf der Tagesordnung.

Am Samstag beschäftigen sich die Synodalen ab 9 Uhr in mehreren Arbeitsgruppen mit dem Wandelprozess der Evangelischen Kirche in Essen. Abgeschlossen wird die zweite Prozessphase, die mit einer Sondersynode im März 2025 begann und in der es vor allem um verbindliche Verabredungen zu Fusionen in sieben Gestaltungsräumen ging. Gleichzeitig wird die dritte Prozessphase eingeleitet, die die Zukunft der Bestandsgebäude – vor allem der Kirchen und Gemeindezentren – in den Blick nimmt. Gegen 14.30 Uhr klingt die Synode mit einem Segenswort aus.

TAGESORDNUNG

Freitag, 12. Juni 2026 | ab 17 Uhr

++ Gottesdienst
++ Preisverleihung der Bergmoser und Höller Stiftung an Pfarrerin Anne-Berit Fastenrath
++ Abendessen
++ Eröffnung und Begrüßung
++ Berichte I: Berichte der Assessorin mit der Berichterstattung aus den Gemeindeübergreifenden Diensten, Einrichtungen und Verbänden; anschl. Austausch im Plenum
++ Berichte II: Planungen zum Kirchentag 2017; anschl. Austausch im Plenum
++ Berichte III: Awareness-Konzept für die Kreissynode; anschl. Austausch im Plenum
++ Funkenflug: Ideen, die Kirche verändern
++ Kreiskirchliche Pfarrstellen Freigabe und Umwidmung der 9. kreiskirchlichen Pfarrstelle; Aufhebung von kreiskirchlichen Pfarrstellen
++ Anträge an die Kreissynode: Antrag zum Atomwaffenverbot
++ Verschiedenes

Samstag, 13. Juni 2026 | ab 9 Uhr

++ Eröffnung, Begrüßung, Andacht
++ Wandel der Evangelischen Kirche in Essen: Der Wandelprozess im Überblick, Rückblick Prozessphase II, Erfahrungen teilen - gemeinsam weiterdenken
++ Pause mit Gelegenheit zum Brunchen
++ Resonanzraum Plenum
++ Ausblick Prozessphase III mit Beschlussempfehlung
++ Austausch im Plenum mit Beschlussfassung
++ Abschluss und Segen

STICHWORT: KREISSYNODE

Die Kreissynode ist das Kirchenparlament des Kirchenkreises. Gemäß der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland ist sie für Grundsatzentscheidungen über die Zielsetzung, Planung und Durchführung der Arbeit im Kirchenkreis zuständig, sie verabschiedet die Haushaltspläne für den Kirchenkreis, kann Arbeitsbereiche aufheben und einrichten und trägt formell die Gesamtverantwortung.

Die Essener Kreissynode besteht aus über 150 gewählten oder berufenen Delegierten, die aus den 25 Kirchengemeinden sowie den Gemeindeübergreifenden Diensten, Referaten und Einrichtungen des Kirchenkreises entsendet werden, und tritt zweimal im Jahr zu ordentlichen Tagungen zusammen.

Zwischen diesen beiden Synoden wird der Kirchenkreis durch einen Kreissynodalvorstand geleitet, dessen Mitglieder alle vier Jahre jeweils zur Hälfte durch die Kreissynode gewählt werden. Den Vorsitz von Kreissynode und Kreissynodalvorstand hat die Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Marion Greve, inne.

 

 

 

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