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Ökumene im Aufbrauch
Zusammenarbeit wird intensiviert
Essen, 14.03.2026. Das Zusammenwachsen von Jona und St. Kamillus trifft erneut auf überregionales Interesse: Am 21. Februar waren Mitglieder aus dem Kirchenvorstand und dem Rat der Pfarrei der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Schwerte sowie des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Schwerte zu Gast in der Ökumenischen Jonakirche. Die beiden Schwerter Gemeinden arbeiten an einer intensiven ökumenischen Zusammenarbeit, zu der auch die gemeinsame Nutzung einer Kirche in Schwerte gehören soll.
Gemeinsam mit Mitgliedern des Koordinierungsorgans von St. Kamillus und Jona, des Arbeitskreises Ökumene, erörterten sie das Thema „Ökumenisch Kirche sein“, die Erfahrungen, die man in Heidhausen und Fischlaken gesammelt hat und das Spektrum von Perspektiven und Herausforderungen, die mit einer solchen Arbeit verbunden sein können.
Auch Jona und St. Kamillus hatten im Vorfeld viel von anderen ökumenischen Projekten gelernt und nehmen solche Anfragen gerne wahr, auch wenn die Ausgangssituation jedes Mal eine andere ist: Das Evangelische Stadtdekanat Frankfurt (Besuch Herbst 2024) arbeitet in einer Metropol-Situation. Das „Projekt Hiddesen“ in Detmold (Sommer 2025) ist ein gemeinsames Vorhaben zwischen nicht nur zwei, sondern gleich drei Konfessionen. Und in Schwerte geht es schließlich nicht um einen Stadtteil in Randlage, sondern gleich um eine ganze Mittelstadt…
Foto: Kirchenkreis Essen/Jaqueline Wickersheimer
