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Vier Jahre Krieg in der Ukraine
Friedensgebete in Kettwig und in der Marktkirche in der Innenstadt
Essen, 20.02.2026. Vor vier Jahren begann in der Ukraine der Krieg. Anlässlich des traurigen Jahrestages finden in der Kirche am Markt in Kettwig und in der Marktkirche in der Innenstadt Friedensgebete statt.
KETTWIG, KIRCHE AM MARKT | 22. FEBRUAR 2026
Ein „Ökumenisches Friedensgebet zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine“ veranstalten die christlichen Gemeinden in Kettwig am Sonntag, 22. Februar, um 18:30 Uhr in der Kirche am Markt, Hauptstraße 83. „Vier Jahre nach Beginn des Krieges versammeln sich Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen gemeinsam mit ihren ukrainischen Nachbarinnen und Nachbarn, um innezuhalten, zu beten und ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, heißt es in der Einladung.
„In der Stille, im Gebet und in der Klage bringen wir unsere Trauer über das anhaltende Leid zum Ausdruck – und halten zugleich an der Hoffnung auf Frieden fest.“ Gerade heute gehe es darum, nicht abzustumpfen, bekräftigt Pfarrer David Gabra. „Wir wollen das Leid nicht vergessen, sondern hinhören, mittragen.“
In der Andacht teilen Ukrainerinnen und Ukrainer ihre persönlichen Erfahrungen und Geschichten; gemeinsam gesungene ukrainische Lieder erzählen von Schmerz, Sehnsucht und Hoffnung. Im Anschluss wird zu einem Beisammensein mit ukrainischen Speisen eingeladen: „So soll neben Gebet und Gedenken auch Raum für Begegnung und Austausch sein.“
STADTMITTE, MARKTKIRCHE | 24. FEBRUAR 2026
Vor vier Jahren begann in der Ukraine der Krieg, mit fürchterlichen Folgen bis heute. Anlässlich dieses traurigen Jahrestages laden der ukrainische Verein „Bruderschaft der Heiligen Boris und Glib“ und die evangelische Citykirchenarbeit am Dienstag, 24. Februar, um 17 Uhr zu einem Friedensgebet in die Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, ein.
„Für uns schon erschreckend normal, ist der Krieg für die betroffenen Menschen selbst ein täglich anhaltender Schrecken – sowohl für diejenigen, die in der Ukraine selbst leben, als auch für die, die geflüchtet sind und um das Leben von Angehörigen, Freundinnen und Freunden daheim bangen“, schreibt Pfarrer Jan Vicari dazu. „Wir unterstützen sie gern und beten mit ihnen.“
