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Muslimische Notfallbegleiterinnen und Notfallbegleiter beauftragt
Feierstunde im Dezember
Essen, 08.01.2025. Im Rahmen einer Feierstunde sind Ende letzten Jahres acht ehrenamtliche muslimische Notfallbegleiterinnen und Notfallbegleiter zu ihrem Dienst beauftragt worden. „Wir freuen uns, dass wir nun auch in Mülheim, Essen und Oberhausen muslimische Notfallbegleitende hinzuziehen können, wenn Betroffene dieses Glaubens betreut werden müssen“, sagt Iris Stratmann, Koordinatorin der ökumenischen Notfallseelsorge in der Region Mülheim-Essen-Oberhausen (MEO).
Für den Dienst in der MEO-Region wurden beauftragt: Sania Abbas, Fazia-J. Ahmad Bandesha, Lena Alekuseiduranie, Elif Kaynar, Farrah Mubeen Malik, Nidda-Ul-Fateh Malik, Saliha Merhi und Ahmed Abdulwahid. Die neu qualifizierten Notfallbegleiterinnen und Notfallbegleiter bringen nicht nur religiöse und kulturelle Kenntnisse ein, sondern unterstützen die Notfallseelsorge auch durch ein breites Spektrum an Sprachen: im Team werden Arabisch, Türkisch, Persisch, Urdu, Punjabi und Hindi gesprochen.
An der Beauftragungsfeier nahmen das Leitungsteam der MEO-Notfallseelsorge, die Abteilungsleiterin Integration des Landesministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration Asli Sevindim und Volkan Eren, Kontaktbeamter der Polizei für interkulturelle und interreligiöse Angelegenheiten (KIA) für Essen und Mülheim teil.
Die neuen muslimischen Notfallbegleitenden haben sich über fast ein Jahr hinweg auf ihr Ehrenamt vorbereitet, auch mit großer Unterstützung der Notfallseelsorge. Ihre Ausbildung wurde durch eine Förderung des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht und von der Christlich-Islamischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland realisiert.
