Ehrenamtliche Mitarbeit im Hospiz Essen-Steele: Neuer Vorbereitungskurs

Hospiz Essen-Steele

Hospiz Essen-Steele

Zeit des Sterbens ist Zeit des Lebens: Im Hospiz Essen-Steele begleiten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Menschen ambulant und stationär in der letzten Lebensphase, schenken ihnen Zeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit. Begleiten heißt hier: sich einlassen zu können auf den Weg eines anderen Menschen, ihn in seiner Befindlichkeit ernst zu nehmen, Zweifel und Ängste zu teilen und auszuhalten, Hoffnung zu stärken, zuhören zu können, miteinander zu schweigen… und auch selbst als Mensch an dieser Aufgabe zu wachsen. In einem sechsmonatigen, intensiven Vorbereitungskurs, der sowohl Theorie als auch Hospitationen umfasst, werden die Ehrenamtlichen auf diese Aufgabe eingestimmt. Bei der Ausübung ihres Engagements werden sie kontinuierlich begleitet und fortgebildet. Der neue Vorbereitungskurs beginnt nach den Herbstferien. Weiterlesen

Stadtranderholung der Diakonie sucht ehrenamtliche Ferienbetreuer

Martin Horstick ist ehrenamtlicher Ferienbetreuer beim Diakoniewerk Essen

Martin Horstick ist ehrenamtlicher Ferienbetreuer beim Diakoniewerk Essen

„Abenteuer: Stadt-Land-Fluss“ lautet das Motto der traditionellen Stadtranderholung, die in diesem Jahr vom 11. bis 28. Juli im Essener Süden stattfindet. Das Diakoniewerk Essen sucht noch ehrenamtliche Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, die Spaß an der Ferienbetreuung von 6- bis 9-jährigen und 10- bis 12-jährigen Kindern haben. Das Mindestalter der Betreuerinnen und Betreuer beträgt 16 Jahre. Neben einer gezielten Vorbereitung im Team werden die Fahrtkosten erstattet, die Verpflegung übernommen und ein kleines Taschengeld ausgezahlt. Weiterlesen

Die Evangelische TelefonSeelsorge Essen sucht Verstärkung

© TelefonSeelsorge/M. Gloger

© TelefonSeelsorge/M. Gloger

Die Evangelische Telefonseelsorge für die Städte Essen, Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen, Heiligenhaus und Velbert sucht neue Ehrenamtliche, die für sich selbst einen Sinn darin sehen, anderen Menschen in einer akuten seelischen Notsituation beizustehen. Über die Anforderungen, die Ausbildung und die Arbeit dieses wichtigen kirchlichen Angebots informiert Pfarrer Werner Korsten, Leiter der Evangelischen Telefonseelsorgestelle in Essen, am Mittwoch, 16. März, um 19 Uhr ganz unverbindlich im Haus der Evangelischen Kirche, III. Hagen 39, 45127 Essen.

Im Einzugsbereich der Essener Telefonseelsorge leben zurzeit rund 1,1 Millionen Menschen; die Zahl der Anrufe lag zuletzt bei knapp 40.000 im Jahr. Die Evangelische Telefonseelsorge in Essen, die im April fünfzig Jahre alt wird, ist rund um die Uhr besetzt und arbeitet an jedem Tag, 24 Stunden lang. Neue Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger absolvieren zunächst einen kostenlosen Ausbildungskurs, der von allen deutschen Telefonseelsorgestellen anerkannt wird und der unmittelbar nach den Sommerferien beginnt. Weiterlesen

Über meine Mitarbeit bei der Evangelischen TelefonSeelsorge Essen

© TelefonSeelsorge/M. Gloger

© TelefonSeelsorge/M. Gloger

Vor etwa zwanzig Jahren erhielt ich zum ersten Mal diesen Brief: „Jemand aus Ihrem Bekanntenkreis könnte sich vorstellen…“ Damals dachte ich, das könnte ich mir auch vorstellen, aber erst, wenn ich nicht selbst so viel um die Ohren habe, wenn ich weniger eigene Sorgen und somit ein offeneres Ohr für Sorgen anderer Menschen habe. Vor zwölf Jahren wurde ich dann von einer guten Bekannten ganz unerwartet angesprochen: „Das wäre doch was für Dich, das würde Dir Spaß machen!“ Spaß? Den hätte ich mit Telefonseelsorge nicht in Verbindung gebracht.

Ich habe mich vorgestellt, die Ausbildung begonnen und festgestellt: ja, es macht wirklich Spaß, mit den vielen tollen Menschen. Es war schon anstrengend, aufregend (diese Rollenspiele!). Aber ich habe viel gelernt, und die Zeit war auch für mich persönlich sehr hilfreich. Weiterlesen

Die Ökumenische Notfallseelsorge Essen sucht neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Annette Raatz

Annette Raatz ist ehrenamtliche Notfallseelsorgerin

Die Essener Notfallseelsorge sucht Verstärkung – Ende Februar beginnt ein neuer Kurs für ehrenamtlich Mitarbeitende. Anmeldungen nimmt die Koordinatorin der Ökumenischen Notfallseelsorge Essen, Pastorin Kordula Bründl, ab sofort entgegen.

Die Essener Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sind rund um die Uhr rufbereit. Sie werden von Feuerwehr, Rettungsdiensten oder der Polizei zum Beispiel dann alarmiert, wenn eine Todesnachricht überbracht werden muss, wenn bei einem unerwarteten häuslichen Todesfall die Kriminalpolizei ins Haus kommt oder nach einem größeren Unglück besonders viele Menschen Beistand benötigen. Notfallseelsorger helfen Menschen in akuten schweren Verlustsituationen und sie helfen zu trauern; nach Verkehrsunfällen begleiten sie Zeugen, Opfer und auch Unfallverursacher. Weiterlesen

Ehrenamtliche Mitarbeit im Hospiz

Marita Raßmann

Hospiz Essen-Steele

Die Verbreitung der Hospizidee und die Arbeit im ambulanten und stationären Hospiz lebt von der Mitarbeit ehrenamtlich tätiger Menschen. Sie sind das Fundament der Hospizarbeit! Sie begleiten Menschen in der letzten Lebensphase und schenken ihnen Zeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit… Begleiten heißt hier: sich einlassen zu können auf den Weg eines anderen Menschen, ihn in seiner Befindlichkeit ernst zu nehmen, Zweifel und Ängste zu teilen und auszuhalten, Hoffnung zu stärken, zuhören zu können und auch zu schweigen… und selbst als Mensch daran zu wachsen. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten Menschen dort, wo sie ihre letzte Lebenszeit verbringen: im Hospiz, zu Hause, im Krankenhaus, in Einrichtungen der Altenhilfe und der Behindertenhilfe. Weiterlesen

Telefonseelsorge: Ausbildungskurs für neue Ehrenamtliche beginnt nach den Ferien

Marita Raßmann

Telefonseelsorge

Die Evangelische Telefonseelsorge in Essen sucht neue Ehrenamtliche, die für sich selbst einen Sinn darin sehen, anderen Menschen in einer akuten seelischen Notsituation beizustehen. Unmittelbar nach den Sommerferien beginnt ein neuer Vorbereitungskurs. Weiterlesen

In der Evangelischen Kirche im Rheinland wächst die Zahl der Ehrenamtlichen

Trotz der gesunkenen Mitgliederzahlen ist die Zahl der ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Evangelischen Kirche im Rheinland im letzten Jahr gestiegen. Dies geht aus der neuen Jahresstatistik „Kirchliches Leben in den Gemeinden“ hervor, die das Landeskirchenamt gerade veröffentlicht hat: Danach waren im Jahr 2013 (bei 2,74 Millionen Gemeindemitgliedern) 114.729 Menschen in den Kirchengemeinden ehrenamtlich aktiv (4,2 Prozent). Im Jahr 2012 waren es 113.000 bei 2,77 Millionen Mitgliedern (4,1 Prozent). Alleine 8.255 Ehrenamtliche arbeiten im Presbyterium mit, 8.773 Mitglieder engagieren sich im Besuchsdienst. 71,3 Prozent der Ehrenamtlichen sind Frauen.

Erfahrungen aus der ehrenamtlichen Besuchsdienstarbeit

Foto: Anna Ongai

Foto: Anna Ongai


Besuchsdienste sind ein besonders wichtiges Angebot von Kirchengemeinden: Ehrenamtliche besuchen ältere Gemeindeglieder, die einen runden Geburtstag feiern, oder auch weil sie gehört haben, dass jemand aus der Gemeinde unter einer längeren Krankheit leidet, vielleicht schon länger allein lebt und sich über ein Gespräch freut. Gerade in den großen Städten können Besuchsdienste gegen Anonymität und Einsamkeit helfen – wer selten Besuch erhält, sei es durch Nachbarn, Kinder oder Enkel, ist oft froh über die Möglichkeit, sich einmal auszusprechen. Weiterlesen

Wortlaut: Marita Raßmann ist ehrenamtliche Küsterin in der Kirchengemeinde Bredeney

Marita Raßmann

Marita Raßmann

„Es macht mir unglaublich viel Freude, am Gelingen der Gottesdienste Anteil zu haben.“

Marita Raßmann übt in der Evangelischen Kirchengemeinde Bredeney bereits mehrere Ehrenämter aus: Sie übernimmt im Gottesdienst den Dienst als Lektorin, hilft regelmäßig bei der Verschönerung des Kirchplatzes und ist Mitglied der Gemeindebriefredaktion. Seit zwei Jahren engagiert sie sich außerdem im ehrenamtlichen Küsterdienst ihrer Kirchengemeinde. In ihrem Bericht erzählt sie, welche Aufgaben mit dieser Tätigkeit verbunden sind und warum ihr die Mitarbeit als Küsterin so viel Freude bereitet:

„Unsere Küsterteamleiter, Irmhild und Manfred Janz, die seit den Anfängen dabei sind, rufen das aus ca. 20 Personen bestehende Team (meist Ehepaare, die gemeinsam den Dienst machen) zwei Mal im Jahr zur Terminbesprechung für das jeweilige nächste halbe Jahr zusammen. Zum Zeitpunkt der Besprechung liegt eine Liste vor mit allen Gottesdiensten des entsprechenden Zeitraumes und allen wichtigen Angaben wie Prediger des Sonntags, Ort (Kirche Am Brandenbusch oder Am Heierbusch), Besonderheiten (Feiertage oder Art des Gottesdienstes). Jeder aus dem Team hat die freie Auswahl, wann er Dienst machen möchte, das kann einmal sein oder auch öfter. Wenn alle Termine vergeben sind, wird der Küsterplan fertiggestellt, an alle Betreffenden verteilt und in den Kirchen ausgehängt. Weiterlesen